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Montag, 1. Februar 2016

SONJAS SCHÜLERPRAKTIKUM BEI DANDY DIARY







Die minderjährige Schülerin Sonja hat sich bei uns um einen Praktikumsplatz beworben, den sie aufgrund ihrer Zahnspange natürlich sofort bekommen hat. In ihrem nun folgenden Praktikumsbericht erzählt sie, was sie so erlebt hat:
Sonja, reife 17 Jahre alt, begibt sich auf die waghalsige Reise nach Berlin zu Dandy Diary. Grund dafür ist ein zweiwöchiges Schulpraktikum, das ich definitiv nicht in meiner langweiligen Heimat Darmstadt verbringen wollte.
Während der zwei Wochen, wurde ich oft gefragt, wie ich als junges Mädchen dazu kam, mein Praktikum bei David und Jakob zu verbringen und ob ich den wahnsinnig sei. Meine Begründung war ganz simpel: Vogue, ELLE und Harpers Bazaar nehmen keine Schülerpraktikanten an und die Dandys sind einfach die coolsten Blogger in ganz Deutschland.
Warum die Leute mich für wahnsinnig hielten, habe ich anfangs nicht verstanden, doch als in der zweiten Praktikumswoche die Fashion Week anbrach, dämmerte es mir langsam. Mein Alltag bestand oftmals aus Aftershowpartys – und mit den Jungs unterwegs zu sein, kann für eine Minderjährige in manchen Momenten echt aufregend werden. Ob ekelhafte alte Männer im Anzug auf der Party des Zeit Magazins oder Angebote von kostenlosem Kokain im Fashion Week Zelt waren für mich kein Problem. Ich bin jung und habe im nüchternen Zustand genug Energie für eine Woche Fashion Week.
Einzig die Social Climbing-Bitches haben mir oft die Laune verdorben. Anstatt Spaß zu haben, wurden mir Visitenkarten in die Hand gedrückt. Anscheinend kann man jetzt durch Praktikanten berühmt werden und an die ganz großen Connections kommen. Ihr Leute seid Bullshit und solltet euch schämen, mich beim feiern belästigt zu haben, finde ich. Für eure Visitenkarten interessiert sich niemand! Spart euch das Geld lieber für den nächsten Louis Vuitton Schlüsselanhänger.
Natürlich gab es viele Highlights, wie beispielsweise die Dandy Diary X Adidas Party oder ein Treffen mit Matt Lambert, bei dem eines der nächsten großen Dandy Diary-Projekt besprochen wurde, stay tuned!
Sorry Christiane Arp, die wir ebenfalls getroffen haben, aber Matt geht vor. Die Inhalte seiner Videos sind deutlich interessanter als eine mit Werbung vollgeklatschte Vogue. 
Neben dem Feiermarathon war ich auch an produktiven Sachen beteiligt, wie bei Interviews mit Designern wie Michalsky und Sadak.
Doch meine Haupttätigkeit war es, die Social Media Accounts von den Dandys zu übernehmen. Dadurch konnte ich mich auf der Dandy Diary X Adidas Party als Social Media-Assistant vorstellen und problemlos Prominenz wie Tokio Hotel anquatschen, ohne wie ein kleines nerviges Fangirl rüberzukommen. Die Tarnung hat sich gelohnt und ich wurde von ihnen zum aftern in den nächsten Club eingeladen, sagte jedoch ab, weil es mir dann doch ein wenig skurril vorkam. Smart Girl. Stattdessen habe ich mit den Dandys auf einer privaten After abgehangen. Schlafen hätte es aber auch getan.
Vor meinem Praktikum habe ich mir oft Gedanken gemacht, wie es wohl sein wird, wenn ich vor „Prominenten“ stehe, und ob ich auf wackligen Beinchen nach einem Selfie fragen würde. Im Endeffekt waren das die sympathischsten und bodenständigsten Personen auf den Partys, die mit ihrer kleinen Crew in der Ecke chillen und keine Lust auf Paparazzi, Fangirls und die ganze Action haben. Angequatscht habe ich sie dann aber trotzdem, da es ein Teil meiner Praktikumsaufgaben war.
In diesen kurzen zwei Wochen, konnte ich viel mitnehmen und bin definitiv für die kommenden Fashion Weeks und vor dem Social Climbing Bitch-Syndrom gewappnet.

auch auf DandyDiary.de